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„Our job is only to hold up the mirror – to tell and show the public what has happened.“

Walter Cronkite

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Vita

Helge Fuhst ist 1984 in Hannover geboren, seine nächsten Stationen waren Cuxhaven, Hamburg und Köln. Zu einer zweiten Heimat sind für Helge Fuhst die USA geworden. Seine erste Amerika-Reise unternahm er im Alter von 18 Monaten – damals noch mit seinen Eltern, die Freunde und Familie in Chicago besuchten. In der elften Klasse ging er für ein ganzes Jahr in die USA. Als Austauschschüler lebte Helge Fuhst im Bundesstaat Kansas, besuchte die Manhattan High School und kehrte mit dem U.S. High 
School Diploma zurück.

Neben Spring Break, Prom und Graduation waren die Präsidentschaftswahlen im November 2000 ein besonderes Highlight im Austauschjahr. Es war das erste Mal, dass Helge Fuhst amerikanische Politik und einen US-Wahlkampf vor Ort miterlebte. Zurück in Deutschland, legte Helge Fuhst 2003 das Abitur in Cuxhaven ab.

In Hannover studierte er Politikwissenschaft und Geschichte an der Leibniz Universität
 und erwarb im Juli 2010 den Magister-Abschluss. In den Jahren 2008 und 2009 lebte
 Fuhst in Washington, DC. Er studierte an der American University 
(AU) und hospitierte beim US-Sender NBC. Dort fand er sich mitten in einem 
Präsidentschaftswahlkampf wieder, der bald als „historisch“ bezeichnet wurde. Bei NBC bereitete er Interviews mit den Kandidaten
 Barack Obama, Hillary Clinton und John McCain vor. Auch die Kampagnen-Manager gingen bei dem US-Sender ein und aus.

Im Anschluss arbeitete Helge Fuhst als Producer im ARD-Studio Washington. In dieser Zeit besuchte er Veranstaltungen der Präsidentschaftskandidaten, darunter die Parteitage der Demokraten und Republikaner. Das Jahr 2009 begann mit der Amtseinführung Obamas. Im ersten Regierungsjahr des neuen Präsidenten beobachtete Fuhst vor Ort das Rekordkonjunkturpaket, das die USA aus der Wirtschaftskrise bringen sollte und die Debatte um die Gesundheitsreform.

Die Erkenntnisse aus dieser Zeit flossen auch in die Promotionsarbeit, die Helge Fuhst 2013 fertig stellte. Auf 400 Seiten hat Fuhst die erste Amtszeit von US-Präsident Obama analysiert, der seinem Land Wandel versprochen hatte. Als Wahlkämpfer hatte Obama mit „Change“ und „Yes, We Can!“ die etablierten Politiker besiegt, im Präsidentenamt versuchte er ohne Regierungserfahrung die lange Liste an Reformen durch das politische System zu manövrieren. Helge Fuhst führte zwischen 2008 und 2013 mehr als 40 Interviews u.a. mit hochrangigen US-Politikern, Journalisten und Experten, die wertvolle Einblicke in die Obama-Regierung geben. Die Dissertation ist im Nomos-Verlag veröffentlicht.

Nach der Rückkehr aus Washington, DC arbeitete Fuhst 2009 und 2010 als Autor für die ARD und das NDR Fernsehen im Landesfunkhaus in Hannover, darauf folgte ein Programmvolontariat beim NDR. 2012 bis 2013 arbeitete Helge Fuhst bei den ARD Tagesthemen in Hamburg. Im November 2013 wechselte Helge Fuhst als Persönlicher Referent des WDR-Intendanten Tom Buhrow nach Köln, ab 2015 war er zusätzlich stv. Leiter der WDR-Intendanz.

Seit Februar 2016 ist Helge Fuhst als stv. Programmgeschäftsführer und Leiter der Abteilung Zentrale Aufgaben und Programm-Management bei „phoenix“ tätig, dem Ereignis- und Dokumentationskanal von ARD und ZDF in Bonn und Berlin.

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„Ratings don’t last. Good journalism does.“

Dan Rather

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Journalist & Moderator

Als Journalist moderiert Helge Fuhst Diskussionsveranstaltungen, vor allem zu außenpolitischen Themen, und hält Vorträge u.a. über US-Medien und amerikanische Politik.

Helge Fuhst arbeitet seit 2008 für die ARD (NDR/WDR). Als Autor und Producer hat er Beiträge u.a. für die Sendungen Tagesschau, Tagesthemen, Nachtmagazin und Brennpunkt sowie Mittagsmagazin und Brisant erstellt.

Von 2010 bis 2012 moderierte Helge Fuhst eine 60-minütige Talkshow (Live on Tape) aus dem Presse Club Hannover. Er gehörte zum Moderatoren-Team der Sendungen „Warum, Herr Weil?“ mit Hannovers damaligem Oberbürgermeister Stephan Weil (SPD) und dem Format „Presse Club – Hannover im Gespräch!“. Von 2012 bis 2013 moderierte Helge Fuhst zudem die monatliche Sendung „Presse Club Hannover – Das Thema!“, im Gespräch Gäste aus der Medienwelt. Helge Fuhst leitete von 2010 bis 2013 die Gruppe der Junioren im Presse Club Hannover („JPC“), dazu gehörte auch der Austausch mit der BBC in London über die Sir-Hugh-Carleton-Greene-Stiftung. 2012 organisierte Helge Fuhst einen einwöchigen Besuch in der britischen Hauptstadt mit einer Gruppe junger Journalisten.

Seit November 2013 ist Helge Fuhst als Persönlicher Referent des Intendanten beim Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Köln tätig, seit März 2015 zusätzlich als stellvertretender Leiter der Intendanz und als Beauftragter des Intendanten für den Ereignis- und Dokumentationskanal Phoenix.

zitataussenpolitik

„I think journalism gets measured by the quality of information it presents, not the drama or the pyrotechnics associated with us.“

Bob Woodward

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Außenpolitik

Als sich der „Sekundenzeiger der Weltgeschichte“ mit der Wahl des ersten afroamerikanischen US-Präsidenten bewegte, durfte Helge Fuhst vor Ort sein. In der Wahlnacht am 4. November 2008 arbeitete er als Producer im ARD-Studio Washington.

Für den US-Sender NBC und die ARD führte Helge Fuhst im Präsidentschaftswahljahr 2008 und im ersten Regierungsjahr 2009 Interviews und sammelte Geschichten zur Finanz- und Wirtschaftskrise. Schauplätze waren die Parteitage von Demokraten und Republikanern im Wahlkampf und der G20-Gipfel in Pittsburgh. Im Vordergrund standen allerdings die Menschen und ihre Schicksalsgeschichten – erfolgreiche Manager, die in der Krise alles verloren hatten oder arme Familien, die sich keine Gesundheitsversorgung mehr leisten konnten.

In den folgenden Jahren kehrte Helge Fuhst regelmäßig in die USA zurück. Mit dem RIAS-Journalistenprogramm reiste er wenige Wochen vor den Präsidentschaftswahlen 2012 nach Florida, Texas und Washington, DC. Als McCloy Fellow recherchierte Helge Fuhst kurz nach Ende der ersten Amtszeit Obamas im Februar 2013 in Washington, DC, New York City und Chicago, gefördert vom American Council on Germany. Im Juli 2013 nahm der Journalist an der Young Leaders Conference der Atlantik-Brücke e.V. teil, die in Atlanta, Georgia stattfand. Die Gruppe junger Deutscher und Amerikaner diskutierte u.a. mit dem ehemaligen US-Präsidenten Jimmy Carter.

veroeffentlichungen

Veröffentlichungen

Barack Obama: Präsident der polarisierten Staaten von Amerika

Wenige Wochen vor den US-Zwischenwahlen im November 2014 ist die Dissertation von Dr. Helge Fuhst im Nomos-Verlag erschienen.

Auf 400 Seiten analysiert Fuhst die erste Amtszeit des US-Präsidenten, der seinem Land Wandel versprochen hatte: Wie hat Barack Obama als Präsident den „Wandel“ umgesetzt, den er als Kandidat im Wahlkampf 2008 versprochen hatte? Als Wahlkämpfer hatte Obama mit „Change“ und „Yes, We Can!“ die etablierten Politiker besiegt, im Präsidentenamt versuchte er ohne Regierungserfahrung eine lange Liste an Reformen durch das politische System zu manövrieren. Welche Hoffnungen konnte Obama erfüllen, welche Fehler hat er gemacht?

Mehr als 40 Interviews, u.a. mit hochrangigen US-Politikern, Journalisten und weiteren Experten bereichern die Arbeit mit wertvollen Einblicken in die Obama-Regierung. Das Werk ist Teil der Reihe Parteien und Wahlen, Band 8.

Erhältlich bei Amazon Deutschland.

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Living the Dream – Für die Musik nach Amerika

„Living the Dream – Für die Musik nach Amerika“ ist ein Buch von Helge Fuhst über die deutsche Klarinettistin Susanne Ortner, erschienen im Nomos-Verlag im Jahr 2011. Die mehr als 200 Seiten bestehen abwechselnd aus Gesprächen zwischen dem Autor und der Musikerin und Textbeiträgen, in denen der musikalische und private Weg von Susanne Ortner beschrieben wird.

„Der erstaunliche Weg einer außergewöhnlichen Künstlerin“, nennt ihn Dr. Klaus D. Post, Akademischer Direktor i.R., von der Universität Augsburg. Denn eigentlich sollte der Besuch von Susanne Ortner in den Vereinigten Staaten nur eine kurze Episode sein. Doch auf völlig unvorhergesehene Weise hat er ihr Leben und ihre Kunst verändert. Die Klarinettistin fand in den USA neben dem Mut, einen langgehegten Traum zu leben, nicht nur die Liebe, sondern auch ein neues Verständnis ihrer selbst, ihrer Musik und ihres Glaubens.

Der Journalist und Amerika-Kenner Helge Fuhst hat Susanne Ortner mehrmals in Augsburg und in ihrer neuen Heimat Pittsburgh besucht. In zahlreichen Gesprächen hat er das facettenreiche Leben der Musikerin zusammengetragen.

Erhältlich bei Amazon Deutschland.

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